Privates

John Boy Walton und ich

RICHTIGSTELLUNG: 

Am 5.März 2007 um 8.10 UHR behauptete Susanne, ich, Walnuss hätte eine gestörte Beziehung zu John Boy und bräuchte deshalb eine Therapeutin.

Diese Behauptung ist falsch und entspricht nicht der Wahrheit.
Richtig ist vielmehr, dass ich eher eine Anwältin brauche, denn ich habe sehr gute Gründe, John Boy nicht gute Nacht zu sagen.

BEGRÜNDUNG:

Ich hatte in sorgenvoller  Arbeit soeben meinen Roman - “Das Leben der jungen Astoria – ein Rückblick auf das Leben einer Dienerin, von Werthern bewacht” – beendet, als John Boy sich in meine Gunst einschlich. Doch wie dankte er mir meine Gunst?

Er stahl den Mikrofilm mit dem ganzen Manuskript! Dabei hatte ich den Mikrofilm in vielen Nächten und unter größten Mühen mit meiner Kleinstbildkamera von dem eben von Astoria fertiggestellten Roman zusammenfotografiert. Und damit nicht genug, John Boy veröffentlichte das Ganze unter seinem Namen mit dem irreführenden Titel ”Die Freuden des jungen W.”! Diebstahl! Eindeutig! Erschwerend kommt hinzu, dass ich darin nicht einmal vorkomme.

Trotz meines Beweisfotos will mir das Amtsgericht keine Prozeßkostenhilfe zuerkennen. Ich will aber endlich Gerechtigkeit!

MEIN URTEIL:

Solange jedwede Wiedergutmachung fehlt, so lange sag ich John Boy auch nicht gute Nacht!

Meine Fischklöpse sind keine Klopse

Aus Fischresten lassen sich mit dem Rührstab zusammen mit einem Brötchen, Zwiebel, Ei und Salz köstliche Klöpse herstellen. Aber wir konnten heute aus dem Vollen schöpfen, keine Fischreste, sondern frische Fische konnten wir nehmen, denn ANDogge kam vorbei. Unser Versorgungsbeam(t)er macht ja prinzipiell nur Dienst nach Vorschrift, deshalb habe ich ihn zur Strafe nicht zum Essen eingeladen!

Aus den vielen Fischen hat Astoria meine Fischklöpse gekocht und ich habe natürlich klöpsegute Laune!

Wer’s nachkochen will, ich hab mal zugeschaut, wie’s geht:

500 g gekochtes Fischfleisch
1 Eßl. Butter
1 Zwiebel, 1 Semmel, 2 Eier
Salz, Semmelbrösel
Öl zum Braten
1 gehäuften Eßl. gewürfelten
Räucherspeck
1 Teel. Butter, 1 Eßl. Mehl
Wasser, Salz, Zucker, Pfeffer
etwas Weinessig
Fischklopse mit Specksauce

Das Fischfleisch fein hacken oder durch die Fleischmaschine drehen, mit der gewürfelten, in Butter gedünsteten Zwiebel, der zuvor eingeweichten und ausgedrückten Semmel, den Eiern und dem Salz zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten. Daraus runde Klöpse formen und diese platt drücken (wie Bratklöpse, Bouletten), in den Semmelbröseln rollen und hernach in siedendem Öl goldbraun braten. Den gewürfelten Speck ausbraten, etwas Butter dazugeben und Mehl darin bräunen, mit Wasser unter ständigem Rühren auffüllen, bis die Sauce sämig ist. Mit Salz, Zucker, Pfeffer, etwas Weinessig süß-sauer abschmecken. Dazu reicht man Kartoffelbrei und eingelegte rote Beete.

Die Beilagen gebe ich immer Astoria, ich esse die Klöpse nämlich alle alleine. Dieser Geiz ist lecker und Teilen macht verdammt hungrig. 

Normalerweise werden davon 4 Personen satt, ich schaffe die Klöpse ganz alleine!
Wer seine Klöpse anders zubereitet, der macht stinknormale Fischklopse und solche Klopse sind niemals Fischklöpse, da bin ich sehr eigen!

Ich mag Fischklöpse …

… warme Milch und ganz doll MICH! 

Sag mal, wie groß bin ich bald? 
Und wie klein seid Ihr hier unten?
Ich bin Walnuss,
arrogant, verletzlich,
narzistisch, anspruchsvoll, neugierig …
 

Wenn eine eine Reise tut, dann hat sie was zu erzählen?
Klar doch! Aber immer.
Und warum ich nicht alleine reise?
Na, eine muss ja die Koffer schleppen und die Fischkonserven öffnen.
Astoria ist die ideale Reisebegleitung – zu dumm zum … zum, aber immer mal für eine Überraschung gut.

So, jetzt können die Reisevorbereitungen beginnen … auf geht’s, Koffer packen!

 


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