EPO macht müde Radler munter!
Leistungssport – das klingt nach Kraft, Gesundheit und Vitalität.
Nun müssen wir umdenken, denn Leistungssport ohne Drogen, das scheint
immer mehr unmöglich.
Vorzeigerradler Erik Zabel, frühere Gallionsfigur der Aktion “Keine
Macht den Drogen” hat seinen Drogenkonsum für den Radsport eben gestanden.
Und immer mehr Radleistungssportler räumen auf mit der Illussion “da radeln
Menschen und der Schnellste gewinnt”. Nicht mit der Muskelkraft, nein mit
Hilfe der Droge EPO wurden die Siege reingeradelt. Und Alle haben ordentlich
mitverdient an der Manipulation eines Volkssportes. Betrug nennt man das in
unserem Bürgerlichen Gesetzbuch.
Das “Coming out” der radelnden Junkies hat dem Radreifen nun die Luft
herausgelassen! Fassungslos erfährt man, dass Radprofis ein Reiskorn
in der Harnröhre stecken, um ihren Urintest zu manipulieren. Wer denkt sich
so etwas aus?
Nun gibt’s ein kollektives “Legalize it” für die reuigen Sünder, die sogenannte
Generalamnestie. Was passiert eigentlich mit dem Geld, dass die Sportler,
die Sponsoren, die Manager und Funktionäre mit diesen Verstößen gegen das
BTM-Gesetz verdient haben? Gibt es einen Täter-Opfer-Ausgleich? Die vielen
Fans, die in ihrem teuer erworbenen pinkfarbenen T-Online-Trikots
die Berge hoch und runter radeln, um es schwitzend ihren Idolen nachzumachen,
kriegen sie das Geld für’s anrüchige Trikot zurück?
Stell Dir vor, es ist “Tour de France”, und keiner schaut hin!
PS: Dope ist für Doping nicht geeignet!


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