Von Brandstiftern und ihrer klammheimlichen Freude
Wenn manche Männer Krieg spielen, und das kann schon mal vorkommen, auch heute, auch in Kreisen, in denen man es bei aller Streitbarkeit nicht vermuten würde, dann tun sie es auf besondere Art und Weise.
Als Auslöser für eine solche Attacke reicht eine Kritik an unerwünschter Stelle.
Zu einer sachlichen, stilvollen Auseinandersetzung fehlen da offenbar die Fähigkeiten.
Da genügt es nicht, den vermeintlichen Feind mit Mitteln zu bekämpfen, die an anderer Stelle gegen die Ihrigen angewandt werden, und die sie beklagen und anprangern. Nein, da muß schon noch mit klammheimlicher Freude der „errungenen Sieg“ öffentlich kommentiert werden und dringend darauf hingewiesen werden, dass sie so ganz und gar nicht verstehen, wie es dazu kommen konnte.
Das ist das Armseligste, was wir in der letzter Zeit erlebt habe.
Wie muß es Jemandem gehen, der den ganzen Tag lang nichts Besseres zu tun hat, als sich als Empörter zum Krieger selbst erfundener Gerechtigkeit zu machen. Und das in einem kleinen Streitgepräch, über interessante, aber längst nicht lebenswichtige Fragen des Benehmens.
An den Argumenten der „feindlichen Kritikerinnen“ muß schon sehr viel Wahres sein, wenn so viel Aufwand getrieben und so viel Energie darein gegeben wird, ihre Beobachtungen und Beschreibungen von Fakten durch Dummstellen und verdrehen von Diskussionsfäden, von Beleidigungen und Spam Atacken , bis hin zu bewusst herbeigeführten juristischen Folgen erarbeitet werden muss, und nicht mal dann Befriedigung eintritt, wenn es gelungen ist, mit diesen charakterschwachen, zugegebener Maßen wirkungsvollen Maßnamen, den „Gegner“ auszutricksen.
Unsere Netzwerkerin Ruhrpottperle musste ihren Blog bei WordPress.com, um Schaden für sich abzuwenden, heute vom Netz nehmen.

Eine Antwort schreiben