Danke, dass wir prominent sind …
Danke, dass wir uns selber nicht im Fernsehen sehen müssen, so oder anders könnte das Liedchen lauten, das Harald Schmidt da auf der diesjährigen Bambiverleihung intonierte. Danke, Herr Burda, dass wir so viel Botoxfolgen, schönheitschirugische Präzisionsarbeiten und falsche Locken in einem Raum versammelt sahen.
Der Bühnenbildner hatte sicherlich Gastritis, anders ist ein solch grauenhaftes Ambiente nicht zu erklären. Harald Schmidt in der Tiefform seines Lebens, HaPe Kerkeling tut gut eigentlich daran, dann mal weg zu sein, wer will schon da sein?
Wo ist eigentlich das Mikro, fragt der Vorzeigealte Jopi Heesters und kriegt spontan ein Bambi auf Lebenszeit, weil er immer noch so schön schreien kann. Und der Global Player Hannes J. aus Köln-Mülheim beweist einmal mehr, das Nuscheln am Abend nicht erquickend und labend ist.
PISA: Platz 13, charismatische Showqualität: Platz 129821298, Fußballdamen: weltmeisterlicher Platz 1, das sind die neuen Noten für Deutschland!
Nervös, jaja, hu, bin ich nervös, ich bin dabei gewesen!
Danke, Herr Burda für diesen kalten Abend um ein Bambi, das, so erklärt es die sicherlich kostenintensiv verjüngte Frau Riemann, immerhin 3.000 Mücken wert ist!

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